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Argumentarium

 

Die schweizerische Politik kommt nicht daran vorbei, eine nationale Strategie für die Kinder- und Jugendpolitik zu formulieren. Eine gemeinsame Strategie schafft Erleichterung, Steuerung, baut auf Bewährtes auf und vermindert Schwachstellen. Die vielen hängigen Vorstösse müssen nicht nur einzeln überprüft werden. Die beschlossenen Massnahmen müssen einer übergeordneten Gesamtstrategie zusammenfliessen. Eine solche existiert heute nicht.

In der aktuellen jugendpolitischen Debatte besteht Gefahr, dass:

Das darf nicht sein!

Bundesverwaltung, Kantone und Gemeinden sowie viele Freiwillige und Jugendliche in den NGO's leisten bereits enorm viel. Diese Arbeit muss mit entsprechenden Mitteln ausgestattet, anerkannt, unterstützt und zum Nutzen unseres Landes gezielt und besser eingesetzt werden.

Eine klare kinder- und jugendpolitische Strategie bedeutet darum keine Überreglementierung. Die Kantone werden auf keinen Fall in ihren Eigeninitiativen beschnitten, vielmehr können sie ihr Wissen und ihre Anliegen einbringen. Sie profitieren von mehr Überblick und transparenten Strukturen auf der nationalen Ebene. Klare Zielvorgaben ermöglichen zudem einen effizienten Mitteleinsatz und mehr Steuerung auf der kantonalen Ebene und gegenüber den Gemeinden.

Eine klare Strategie schafft

Die Jugendlichen dürfen kein Spielball des politischen Tagesgeschäftes werden. Ihre Förderung geht alle etwas an. Wir müssen jetzt einen grossen Schritt für unsere Zukunft tun. Setzen sie sich in der „Jugenddebatte“ in der Wintersession für langfristig sinnvolle Strategien ein. Empfehlen sie in der Frühlingssession die Motion Janiak im Sinne der obenstehenden Forderungen zur Weiterbearbeitung.

 

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